Der etwas andere Nobelpreis

Am 13. September wurde bereits zum 29. Mal der Ig-Nobelpreis verliehen. Der undotierte Preis soll „das Ungewöhnliche feiern und das Fantasievolle ehren“. Dementsprechend sind auch die prämierten Entdeckungen mit einem Augenzwinkern zu betrachten.

 

Dirty Money

In der Kategorie Wirtschaft wurde eine Studie prämiert, die der Frage nachging, in welchem Land die bakterienverseuchtesten Banknoten in Umlauf sind. Der Heidelberger Universitätsprofessor Andreas Voss, sein Sohn Timothy und der türkische Wissenschaftler Habip Gedik stellten fest, dass man in Rumänien besser die Finger von Bargeld lassen sollte. Drei Arten von arzneimittelresistenten Bakterien fühlen sich besonders auf rumänischen Leu-Scheinen wohl. Auch der US-Dollar erreichte bei der Studie eine Top-Platzierung und zählt somit zu den Geldscheinen, welche besonders gut gefährliche Bakterien verbreiten.

 

Der Rat der Forscher: Besser damit Papierflieger falten und die Banknoten gleich wegschmeißen! Bargeld sei sowieso out und man sollte lieber auf Kartenzahlung und Co. umsteigen. 

 

Weitere preisgekrönte Entdeckungen:

  • Pizza, die in Italien gemacht und gegessen wird, kann gegen Krankheiten und Tod schützen.
  • Tote, magnetisierte Kakerlaken verhalten sich anders als lebende, magnetisierte Kakerlaken.
  • Ein fünfjähriges Kind produziert pro Tag etwa 500 Milliliter Spucke.

 

Mehr Infos und alle Gewinner unter: www.improbable.com