FUTURE SHOPPING

Kaum ein Markt ist schnelllebiger und dynamischer als der E-Commerce. Laufend ziehen neue Technologien in unseren Alltag ein. Doch wie sehen die Shopping Trends der nächsten Jahre aus? Auf was müssen sich Händler vorbereiten? Wir gewähren Ihnen einen Einblick, welche Technologien sich im E-Commerce etablieren werden.

Persönliche Beratung: Online & Offline

Um Kunden zukünftig gewinnen und halten zu können, wird es immer wichtiger, die Welten von Offline und Online miteinander zu verschmelzen. Denn Kunden machen heute oftmals keine Unterscheidung mehr zwischen den Kanälen und sehen ein Unternehmen als das große Ganze. Wichtig ist nur, dass ihre Bedürfnisse gestillt und sie dort abgeholt werden, wo sie sich gerade befinden.

So wird die Onlineberatung für beratungsintensive Produkte immer wichtiger. Dadurch können zukünftig auch jene Produkte online gekauft werden, von denen man es sich zuvor nie vorstellen hätte können (Beispiel: Musikinstrumente, Reisen, Finanzdienstleistungen). Zudem wird es für Händler nicht mehr zwingend notwendig sein, alle Produkte auch im Geschäft zu führen. Mittels Tablet kann das komplette Sortiment gemeinsam mit dem Kunden durchforstet, direkt bestellt und auch gleich bezahlt werden. Die Ware wird, wenn gewünscht, gleich nach Hause geliefert.  Auch „Click & Collect“ wird immer beliebter und zum Standard-Service werden.

Wie diese Beispiele zeigen, stehen dem Kunden zukünftig also viele Wege offen. Er muss sich nur für einen passenden entscheiden.

Onlinekauf von Lebensmitteln

Auch der Lebensmittelbereich ist vor der Verschmelzung von On- und Offline nicht gefeit. Amazon Fresh ist bereits in Deutschland verfügbar und so ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis der Service auch in Österreich angeboten wird.

Aber auch die heimischen Supermärkte haben bereits das Onlinegeschäft mit Lebensmitteln entdeckt. Mehrere Lebensmittelhändler bieten mittlerweile einen Onlineshop mit Zustellung an. Die Services werden zunehmend besser und orientieren sich immer mehr an den Wünschen der Kunden (Beispiel: Zeitgenaue Zustellung an einem präferierten Ort).

Am Beispiel Südkorea sieht man, wohin die Reise gehen könnte. An ausgewählten U-Bahn-Haltestellen gibt es hier beispielsweise virtuelle Supermarktregale mit Produktbildern. Während man auf die U-Bahn wartet, scannt man per Smartphone die benötigten Produkte, bezahlt direkt mobil und findet den bestellten Einkauf bei der Ankunft schon zu Hause vor der Tür. Die Wartezeit kann somit perfekt genutzt werden und man erspart sich einiges an Zeit und Aufwand.