Headless Commerce: flexibel | schnell | persönlich

Bei der Fülle an Daten in den verschiedenen Vertriebskanäle kann man als Händler schon mal den Kopf verlieren. Mit Headless Commerce ist aber etwas Anderes gemeint. Diese Art der Architektur soll es in Zeiten von Multichannel und dem „Internet of Things“ erlauben, effizienter und ressourcenschonender zu arbeiten.

Onlinehändler haben mittlerweile alle Hände voll zu tun, Konsumenten auf den verfügbaren Kanälen optimal anzusprechen. Hinzu kommt, dass Konsumenten heute von einem Händler voraussetzen, auf allen Kanälen konsistente Informationen und Services anzubieten. Außerdem sollen die unterschiedlichen Kanäle selbstverständlich intelligent miteinander verbunden sein. Allein die Datenpflege bedeutet hier einen enormen Aufwand. Änderungen müssen doppelt und dreifach durchgeführt werden, um ein einheitliches Angebot zu gewährleisten. Und wo viel manueller Aufwand nötig ist, können auch Fehler passieren. Am Ende steht dann ein Berg an verwendeten Ressourcen einem mittelmäßigen Ergebnis gegenüber. Nicht ganz die optimale Vorstellung eines Unternehmers.

Die Lösung für die perfekte Customer Experience heißt Headless Commerce?

Beim Headless Commerce wird der „Kopf“, also der von außen greifbare Touchpoint, wie die Website, der Onlineshop, die App oder die Filiale vor Ort, vom eigentlichen „Körper“ also dem Content getrennt – daher der Name. Es gibt eine Datenquelle, auf die unterschiedliche Kanäle zugreifen und den Inhalt entsprechend verarbeiten. Ein neues Produkt oder eine neue Aktion muss also nicht mehrmals gesondert eingepflegt werden.

Besonders empfehlenswert ist Headless Commerce, wenn man sich mehr Flexibilität und Agilität wünscht, um unterschiedliche Kanäle zu bespielen. Die Implementierung ist recht aufwändig, aber der große Vorteil ist, dass man auf diese Weise seinen Content nur einmal erstellen muss, welcher kanalübergreifend einheitlich ausgespielt wird. So ist man als Shopbetreiber in der Lage eine konsistente Customer Experience zu erreichen.