HOT HOT HOT – DIGITALE TRENDS

TELEMEDIZIN

Ärztemangel wird – gerade im ländlichen Bereich – zu einem immer gravierenderen Problem. Teilweise ist es bereits generell schwierig, einen Hausarzt zu finden, der einen in Behandlung nimmt. Bei Facharztterminen ist noch dazu mit unzumutbaren Wartezeiten zu rechnen. Bietet die Digitalisierung hier eine Lösung?

Eines vorab: Dr. Google ist nicht unbedingt der richtige Ansprechpartner bei gesundheitlichen Problemen. Dennoch könnte technologische Unterstützung im medizinischen Bereich – wie die sogenannte Telemedizin – einige der genannten Probleme lösen.

Videochats mit dem Hausarzt oder digitales Monitoring mittels App sind nur zwei Möglichkeiten, um das Leben für Ärzte und Patienten zu vereinfachen. Insbesondere bei Erkrankungen wie Diabetes oder Herzschwäche wird so eine konstante Betreuung ohne Anfahrts- und Wartezeit möglich.

Auch durch eine engere Vernetzung der Haus- und Fachärzte können Abläufe optimiert werden. So kann der Hausarzt vorab Auffälligkeiten dokumentieren und in Absprache mit dem zuständigen Facharzt eruieren, ob eine fachärztliche Untersuchung überhaupt notwendig ist.

 

VERHALTENSBASIERTE BIOMETRIE

Mittlerweile hat die Authentifizierung mittels Fingerprint großteils die lästige Passworteingabe per Hand zur Entsperrung des Smartphones abgelöst. Gesichtserkennung und Iris-Scan sind heute längst keine Fremdwörter mehr. Doch Authentifizierung mittels Biometrie kann noch mehr!

Gerade bei der Zahlungsabwicklung werden die technischen Möglichkeiten immer weiter ausgebaut, um die Sicherheit im Distanzgeschäft zu gewährleisten. Um sich zweifelsfrei zu authentifizieren, sollten sich Onlinekäufer über mehrere Faktoren ausweisen. Ein gemerktes Passwort wird dabei durch einen dynamischen Token, ein persönliches Merkmal oder eine Eigenschaft ergänzt. Diese Eigenschaft (Inhärenz) kann beispielsweise ein Fingerabdruck oder die Iris im Auge sein. Aber auch die Art und Weise, wie ein Nutzer sein Smartphone hält, einen Text eintippt oder den Touchscreen bedient, unterscheidet ihn eindeutig von anderen.

Durch verhaltensbasierte Biometrie ist es möglich, den Nutzer schon vor dem Kaufabschluss zu identifizieren. Diese Art der Authentifizierung löst ein großes Sicherheitsproblem: Das persönliche Verhalten kann nicht kopiert werden. Danach kann die Transaktion beispielsweise noch zusätzlich über einen zweiten Authentifizierungsschritt wie die Eingabe eines PIN oder dynamischen Tokens abgesichert werden.