HOT HOT HOT – Digitale Trends

Das digitale Preisschild

Konsumenten wollen heute das beste Serviceangebot aus allen Welten nutzen. Features wie ausführliche Produktinformationen, sinnvolle Zusatzartikel oder Infos zum Lagerbestand sollen auch im Geschäft vor Ort auf Knopfdruck verfügbar sein. Möglich wird dies durch eine intelligente Form des klassischen Preisschilds – das digitalisierte Preisschild oder ESL (Electronic Shelf Label).

Dieses Preisschild kann vom Kunden einfach mit dem Smartphone gescannt werden, eine Aktivierung über NFC ist ebenso möglich. Daraufhin werden weiterführende Informationen oder Rabatte und Sonderangebote direkt auf dem Smartphone-Display angezeigt. Der Artikel kann in den digitalen Einkaufswagen gelegt und im nächsten Schritt einfach per Smartphone bezahlt werden. Anschließend hat der Kunde die Wahl, ob er die Ware gleich im Geschäft mitnehmen oder sich bequem nach Hause liefern lassen möchte. Loyalty- und Couponing-Systeme lassen sich in derartige Lösungen ebenso nahtlos integrieren.

Auch auf Händlerseite bringt diese digitale Lösung viele Vorteile mit sich. Einzelne Produktpreise lassen sich einfach editieren und aktualisieren. Das spart dem Shop-Personal viel Zeit, die nun in Kundenbetreuung investiert werden kann. Durch die Kooperation zwischen Wirecard und SES-imagotag werden Prozesse mit niedriger Wertschöpfung automatisiert, die Ladeneffizienz gesteigert und die Konnektivität der Shopper am Verkaufsort verbessert.

 

5G – die 5. Generation

Internet am Smartphone ist heute Voraussetzung für viele unserer Alltagsaufgaben. Der Ausbau der 5G-Verbindung bringt aber größere Veränderungen mit sich, als bloß unsere bisherigen Tätigkeiten etwas schneller und komfortabler zu gestalten.

5G erlaubt eine Übertragung von bis zu 10.000 Megabit pro Sekunde und ist damit theoretisch bis zu hundertmal schneller als die aktuelle 4G-Technologie. Durch diese enorme Übertragungsleistung wird es möglich, ganz neue Anwendungsfälle zu kreieren.  So könnte auch die Kommunikation mehrerer Devices untereinander (Machine-to-Machine, kurz M2M), wie beispielsweise selbstfahrende Autos oder Maschinen in einer Fabrik, durch 5G revolutioniert werden.

Doch 5G bietet nicht nur Vorteile – in der leistungsstärksten Variante ist die Reichweite ziemlich begrenzt. Nur einige hundert Meter kann die rasante Geschwindigkeit aufrechterhalten werden. Auch Mauern stellen aktuell noch ein Problem dar. Daher wird an unterschiedlichen Konfigurationen gearbeitet, die je nach Standort und Verwendung zum Einsatz kommen. Auf jeden Fall muss aber in eine engmaschigere Infrastruktur investiert werden.

Beim Mobile World Congress Ende Februar wurden bereits die ersten 5G-Smartphones vorgestellt. Huawei präsentierte in Barcelona ein faltbares 5G-Modell. Auch andere Smartphone-Hersteller wie Samsung, Nokia, LG & Co stellten bereits Modelle vor, die den neuen Standard unterstützen.