HOT HOT HOT – DIGITALE TRENDS

DYNAMIC PRICING

Nutzen Sie in Ihrem Onlineshop Dynamic Pricing? Immerhin 4 von 10 deutschen Onlinehändlern verändern die Preise in ihrem Shop bereits dynamisch. Das geht so weit, dass sich der Preis für ein Produkt nahezu täglich ändert und dadurch große Preissprünge entstehen. So konnten deutsche Kunden bei MediaMarkt schon bis zu € 220,- beim Kauf eines Smartphones sparen. In der Regel werden die Preise für ausgewählte Artikel aber nur ein- bis dreimal pro Monat um Kleinbeträge adaptiert. Ziel der Onlinehändler ist es, mit geringfügigen Anpassungen den entscheidenden Preisvorteil zum Mitbewerb zu erreichen, um die Kunden schlussendlich zum Kauf im eigenen Shop zu bewegen. Selbstverständlich muss die Adaption nicht manuell vorgenommen werden – im Hintergrund analysieren Bots vergleichbare Angebote des Mitbewerbs und nehmen die Anpassungen automatisiert vor. Einen Schritt weiter geht das Dynamic-Personalized-Pricing. Dabei richtet sich die Preisgestaltung nicht mehr hauptsächlich nach aktuellen Konkurrenzangeboten, sondern vielmehr nach dem bisherigen Verhalten des Kunden selbst. So werden abhängig von Kaufhistorie, Preissensibilität, Wohnort, Tageszeit oder Monatsverlauf besondere Angebote ausgegeben.

 

Quelle: Dynamische Preisdifferenzierung im deutschen Online-Handel © Verbraucherzentrale Brandenburg e. V. / August 018

 

UNIVERSAL SEARCH

Die Suche, beispielsweise auf Google, geht heute weit über die klassische Textsuche hinaus. Organische Suchergebnisse wurden durch die Nutzung einer Vielzahl von Datenbanken im Hintergrund erweitert. Passende Bilder, Videos, Google-Maps-Einträge oder Shoppinganzeigen werden noch vor dem organischen Suchtreffer angezeigt. Das Ganze nennt sich Universal Search. Diese Art der Suche wird immer beliebter: Der Traffic durch Universal-Search Suchanfragen erhöht sich durch die neuen Google-Boxen zunehmend. Die Bildersuche ist dabei besonders beliebt, aber auch Instagram oder YouTube werden als Suchmaschine genutzt. Google unterscheidet dabei, ob eine Suchanfrage via Desktop oder mobilem Endgerät getätigt wird. So ist es am Smartphone wahrscheinlicher, einen Maps-Eintrag unter den Top-Ergebnissen zu finden. Shopping-Anzeigen werden wiederum mit höherer Wahrscheinlichkeit am Desktop ausgespielt. Für Onlinemarketer zahlt es sich aus, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Dabei ist darauf zu achten, Websites ganzheitlich zu optimieren, damit die organischen Suchergebnisse nicht komplett verschwinden.