HOT HOT HOT – Digitale Trends

VISUELLE SUCHE

„Was ist das für ein Gebäude da vorne?“ Eine Frage, die dem einen oder anderen Reisenden während eines Städtetrips bestimmt schon einmal untergekommen ist. Die Zeiten, in denen man einen Fremden um Hilfe bitten oder selbst den Reiseführer zücken musste, sind mit Google Lens und der visuellen Bildsuche nun wohl gänzlich vorbei. Informationen können zu unbekannten Objekten, Pflanzen, Tieren und sogar zu Textpassagen wie Adressen ausgelesen werden. 

Falls man während der Hop-on-Hop-off-Tour durch die digital erforschte Reisedestination zusätzlich noch die neuen Schuhe seines Mitreisenden toll findet, und keine Lust hat die Person in ein Gespräch zu verwickeln, gibt uns die visuelle Bildsuche auch hier eine weniger soziale Möglichkeit dies herauszufinden. Um Objekte aus dem echten Leben auf Pinterest zu finden, muss in der App selbst ein Foto davon geschossen werden. Informationen zu Denkmälern, Kunstwerken, Texten, Tieren und Pflanzen sollen mit der aktuellen Version von Lens erkannt werden können. Durch die visuelle Analyse kann Lens, als mobile Bilderkennungs-Anwendung von Google, jetzt auch auf Android und iOS-Geräten verwendet werden. Zu Beginn war die intelligente Software nur auf den Pixel-Smartphones von Google verwendbar.

Die Verzahnung der Online- und Offlinewelt fordert Unternehmen in vielerlei Hinsicht – Produkte müssen anders platziert und promoted werden. Ein Beispiel etwa ist das „Shop the Look“-Feature auf Pinterest, wodurch Objekte am Bild direkt mit dem Shop verlinkt werden können. Auch Microsoft will jetzt in der visuellen Suche mitmischen und bietet über die bing-App ebenfalls ein entsprechendes Tool an.

 

FLEXIBLE SMARTPHONE-DISPLAYS 

Das Nutzerverhalten am Smartphone ändert sich zunehmend. Content in Form von Fotos wird nicht nur bei der Online-Suche immer beliebter. 

Generell verschiebt sich der Fokus weg von textbasierten Inhalten hin zum Konsum von Bildern und Videos. Der Platz am Smartphone-Display ist jedoch leider begrenzt. Immer mehr Konsumenten wünschen sich aber noch größere Displays um Videos und Fotos zu betrachten oder Applikationen einfacher bedienen zu können.  Das Problem: Die Geräte können aus praktischen Gründen irgendwann nicht noch größer werden. Die Lösung: Das flexible Display?!

Bereits mehrere Hersteller haben angekündigt, an Smartphones mit flexiblen bzw. faltbaren Displays zu arbeiten. Dies würde bei einer Gerätegröße eines heutigen Smartphones eine Präsentationsfläche im Tablet-Format ermöglichen. Ob sich die Displays dann falten, rollen oder knicken lassen und wie alltagstauglich die Smartphones mit diesen Displays sein werden, steht noch in den Sternen.