KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Der Weltkonzern Amazon legt ordentlich vor – ob bei Einzelhandel, E-Commerce, Musik, Filmen oder der Entwicklung von technischen Geräten.

Auch bei der Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) wird nicht geschlafen. Nicht nur die Zukunft wird verändert, sondern auch die Gegenwart wird beeinflusst. Ob als Staub- und Wischhilfe, Assistent für knifflige Einparksituationen oder als hochkomplexe Lagersystemverwaltung – Roboter sind längst in unserem alltäglichen Leben angekommen. Um auch im eigenen Wohnzimmer keinen Finger mehr rühren zu müssen, geht Amazon mit dem Launch seines Lautsprechers „Amazon Echo“ inklusive der Software „Alexa Voice Service“ einen smarten Schritt in Richtung Marktführer.

 

 

Was kann das neue Familienmitglied

Seit Februar dieses Jahres gibt es das Audio-Gerät, dessen „Hirn“ Alexa sich mittels Sprachsteuerung aktivieren lässt, auch in Österreich. Das lernfähige System kann Lampen und Thermostate regeln, sowie mit diversen Internetdiensten verbunden werden. Das Alexa Voice Service kann daher Musik abspielen, Informationen, Nachrichten und auch Sportergebnisse liefern. Über die Cloud kann das System automatisch aktualisiert werden und neue Funktionen sowie Skills erlernen.

Datenschutzgefahr oder sicheres Cloud-Paradies?

Befindet sich das Gerät erstmal im trauten Heim, lauschen sieben eingebaute Mikrofone mit und warten auf das Aktivierungswort. Zudem werden Sprachbefehle und -botschaften in der Amazon-Cloud im eigenen Nutzerprofil dauerhaft gespeichert. Laut dem Hersteller werden Gespräche aber nur protokolliert, um die Spracherkennung zu verbessern. Eine Kontrolle darüber, was Amazon wirklich aufnimmt oder nicht, hat der Nutzer aber im Endeffekt keine.