SOCIAL-MEDIA-KOLUMNE: ICH DENKE, ALSO PIN ICH!

Die visuelle Suchmaschine mit sozialen Funktionen, wie sich Pinterest selbst bezeichnet, ist Online-Bilderbuch und kreative Inspirationsquelle zugleich. Warum auch Sie Ihre Social Media Strategie mit Pinterest beflügeln sollten, lesen Sie hier.

Neben Do-it-yourself-Anleitungen, Motivationssprüchen, Rezepten und Life Hacks sind natürlich auch Produkte in der weltweit genutzten Inspirationssammelkiste zu finden. Das Visuelle steht dabei klar im Vordergrund, wenn es darum geht Ideen statt Inhalte auszutauschen und Bilder intelligent mit Links zu verbinden. Zu werbliche Pins, die offensichtlich auf einen Verkauf abzielen, kommen bei der Community weniger gut an.

Im Gegensatz zu Google wird auf Pinterest oft ohne tatsächlichen Bedarf gesucht. Die mittlerweile 150 Millionen PinnerInnen (aktuell sind etwa 40 % der Pinterest-Nutzer männlich – Tendenz steigend) wollen sich vorrangig in­spirieren lassen. Die bunten Bildchen animieren den User sich durchzuklicken, so lange bis er auf etwas stößt, das ihn besonders interessiert. Am Ende landet er im besten Fall direkt in Ihrem Onlineshop.

Dieser und weitere Gründe wie das Setzen von Social Links, die Vergrößerung der Reichweite und die Erhöhung des Traffics durch die gepinnten Inhalte selbst sind positive Nebeneffekte, wenn es darum geht, Branding-Effekte zu erzielen. Zu beachten ist aber, dass auch Sie mit Ihrem Unternehmensprofil selbst Inhalte speichern müssen, um die Gesamtreichweite zu erhöhen. Heißt: Wenige Nutzer generieren durch weniger Pins von der eigenen Website weniger Inhalte = weniger Repins. Wie kommt man jetzt zu möglichst vielen Followern? Suchen Sie nach den reichweitenstärksten Pinner in Ihrer Branche und versuchen Sie diese zu Ihren Followern zu machen.

Checkliste – Vor dem Pinterest-Start

  1. Inhalte und Kommunikationsstrategie müssen zum Markenauftritt sowie zur Zielgruppe passen.
  2. Ihre Website sollte Pinterest-freundlich einzurichten sein (Sharing Tool, ansprechende Produktbilder, aktueller Content bzw. Blog um Inhalte zu verlinken).
  3. Sie haben Ressourcen, um den neuen Social Media Kanal aufzubauen und gleichzeitig die anderen nicht zu vernachlässigen.
  4. Die Möglichkeit, Produkte ästhetisch in Szene zu setzen bzw. über Umwege wie Tutorials zu präsentieren, ist gegeben.