UNATTENDED SERVICES

Mit „Unattended Services“ oder „Self-Service“ hatte wohl jeder von uns schon einmal zu tun. Dabei denken wir unmittelbar an Fahrschein-, Getränke- oder auch Zigarettenautomaten, wo man Geld einwirft und das Gewünschte quasi „ausgeworfen“ wird.

Doch auch die Branche der „Unattended Services“ erlebt gerade eine Revolution und hat mit der Entstehung des „Internet of Things“ einen breiten Zuwachs an Möglichkeiten bekommen. Herkömmliche Shopkonzepte sind dadurch oft obsolet geworden, denn dank dem Fortschritt und der Schnittstelle zum „Internet of Things“ können heute bereits komplexe Prozesse mit hohem Komfort für die Kunden abgewickelt werden.

So geht es dabei schon längst nicht nur mehr um physische Waren, sondern auch um E-Tickets für Konzerte oder Kino, Top-ups für Prepaid-Mobilfunk-Guthaben, das Aufladen von Smartphone-Wallets mit Kryptowährungen bis hin zu Services wie Bike-Sharing.

Die schnelle und digitale Verfügbarkeit dieser Leistungen resultiert aus dem Verlangen der Kunden, die heutzutage einen sehr hohen Verfügbarkeitsgrad voraussetzen. Optimal wäre es, wenn jedes Produkt und jede Leistung 24/7 verfügbar wäre und es zudem noch keine Wartezeiten gäbe.

Dieses Verlangen und das Bedürfnis der Kunden treiben die Branche massiv voran. So haben Tankstellenketten bereits vor einigen Jahren erfolgreich auf kostensenkenden Automatenbetrieb umgestellt. Elektromobilität, die aktuell und vor allem künftig noch viel mehr Ladestellen erfordert, hat von Beginn an den Self-Service-Ansatz verfolgt. Zudem sind diese „Unattended Services“, welche 24/7 bereitstehen, auch eng mit „Cashless Payment“ verknüpft.

So ermöglicht Wirecard, dass künftig an knapp 6.000 E-Ladesäulen von Wirelane, einem Anbieter von Soft- und Hardware für das Aufladen von E-Fahrzeugen, in ganz Europa cashless bezahlt werden kann.

Neben der Steuerung und Verwaltung von Ladesäulen entwickelte das Unternehmen eine neue High-Tech-Ladesäule für den privaten wie öffentlichen Bereich. Diese ermöglicht einen noch schnelleren und unkomplizierteren Ladevorgang als herkömmliche Ladesäulen. Ein von Wirecard entwickeltes Modul wird das kontaktlose Bezahlen ohne langwierigen Registrierungsprozess ermöglichen – auch die Pin-Eingabe entfällt. Mit nur einem „Tap“ an der Station kann der Endkunde per NFC-fähiger Kreditkarte oder über Smartphone-Wallets wie Google Pay oder Apple Pay den Ladevorgang für sein Elektrofahrzeug initiieren.